re:publica 2014 – Fotos und Links

Für die re:publica zu arbeiten, statt einfach an ihr teil zunehmen, bedeutet in einem Parallel-Universum unterwegs zu sein. Alles fliegt an einem vorbei. Alle, denen man begegnen wollte, leuchten wie ferne Sterne: Keine Chance sie jetzt zu erreichen, man ist auf einer Mission.

Auch am Tag 5 nach der re:publica haben sich die Eindrücke noch nicht gesetzt: Meine Raumkapsel ist ein wenig angeschlagen und der Bordcomputer spielt verrückt. Deshalb von mir auch nur eine erste Linkliste (in Progress), meine kleine persönliche Statistik und einige Fotos. Wenn ich wieder heil gelandet bin, gibt es noch etwas Input rund um die Eventfotografie.

Übrigens: Danke, Ihr habt Euch wieder hübsch gemacht! 🙂

 

Offizielle Links der re:publica

Blogstimmen über die re:publica

  • Thomas Knüwer: Sichverstandenfühlen und der Neid – „Denn noch viel größer als die demonstrativ vorgetragene Ablehnung ist die extrovertiert publizierte Liebe (und dieses Wort passt tatsächlich) zu den drei Tagen in Berlin.“
  • Michael Seemann: Deutschland sucht das Supernarrativ – Auswahl seiner Lieblingssessions „Einfach mal locker bleiben. Einfach mal nichts tun. Nicht immer in Aktionismus verfallen, sondern in Ruhe nachdenken und wenn Handeln, dann überlegt und richtig. Ich finde, das sollte das Fazit der re:publica dieses Jahr sein. Und deswegen lass ich das jetzt mal als Schlusspunkt, obwohl ich viele großartige Vorträge hier auslasse.“
  • Anatol Stefanowitsch: Spähmetaphorik und ihre Grenzen – „Wenn die uns ausspähenden Geheimdienste ein Tyrannosaurus Rex auf Speed ist, dann steht der nicht erst seit eben im Zimmer, sondern war die ganze Zeit schon da, ohne das wir ihn bemerkt haben. Es ist also ein unsichtbarer Tyrannosaurus Rex auf Speed, der bisher auch niemandem von uns konkret etwas getan hat. Das erklärt, wieso er so leicht zu ignorieren ist und warum der Frame eines Angriffs uns nicht weiterhelfen wird. „
  • Johnny Häusler: #rp14 Nachlese – „Die Tatsache, dass sie es heute mehr denn je ist und dass sie ein enormes Wachstum erlebt, erfordert Wirtschaftlichkeit und Professionalität, dennoch bleibt der Motor der re:publica die Leidenschaft und der Spaß, mit denen sie von allen Beteiligten gemacht wird.“
  • Digital Media Women: Highlights, Frage(zeiche)n und Kopfhörerschelte. Sammel-Rückblick der #DMWde
  • Steve Rückwardt: Kinder, Familien und die re:publica – „Die re:publica ist für mich eine Gesellschaftskonferenz. Dies habe ich in diesem Jahr noch mehr so wahrgenommen, als in 2012. Die Mischung der Teilnehmer ist so vielfältig und bunt. Da ist von jung bis alt, Anzugträger und Joggingshosenfan, von glattrasiert bis Vollbart… also es ist wirklich gut durchmischt und alles, nur nicht homogen. Und Familien passen da meiner Meinung nach sehr gut hinein. Es geht um gesellschaftliche Themen, ein guter Mix der Gesellschaft ist auf und vor den Podien vertreten – warum also nicht auch Familien, Eltern mit ihren Kindern?“
  • Michael Domsalla: res:publica 2014 – Ein Versuch – „Der re:publica Blues, das per­sön­li­che, see­li­sche Loch danach, ist ein ste­hen­des Wort. Was solch eine emo­tio­nale Tiefe erschafft, ist mehr, als eine Kul­tur. Eine Kul­tur reisst mit, im bes­ten Fall, die re:publica aber stif­tet Iden­ti­tät. Nicht bei allen. Eine ihrer gro­ßen Stär­ken. Die #rp hat keine The­men­stränge, keine Ziel­grup­pen, son­dern eher Besu­cher­clus­ter. Des­halb kann die FAZ ganz anders dar­über schrei­ben, als die T3N und es stimmt doch.“

 

Medien über die re:publica

  • tagesschau, Christian Feld: Politik ohne PolitikerDie re:publica ist keineswegs eine wahlfreie Zone. Der Workshop Hashtags & Politics diskutiert, wie das EU-Parlament noch besser die Internetnutzer erreichen kann. Das Projekt LobbyCloud will für mehr Transparenz bei der Lobby-Arbeit sorgen.“
  • WDR via pageflow, Insa Moog, Simon Sturm: Ein Jahr nach Snowden: Ein neues Netz bauen.
  • ZEIT online, Kai Bierman: Hier können alle für eine freie Gesellschaft kämpfenDie re:publica ist kein Bloggertreffen, keine Internetkonferenz, keine Nerdveranstaltung. Sie ist ein Gesprächsraum für die gesamte europäische Zivilgesellschaft. Dort werden Themen verhandelt, die jeden etwas angehen.“
  • Hollywood meets re:publica - David Hasselhoff

    Hollywood meets re:publica – David Hasselhoff

    Manager Magazin online, Falk Heunemann: Die Arroganz der Netzgemeinde „Hasselhoff hat gleich auf mehreren Ebenen enthüllt, woran es der Netzgemeinde mangelt (ja, ich nenne die Gläubigen an die erleuchtende Kraft des Internets weiter so): Ihr fehlt es an einer Strategie, an einem klaren Thema, an Organisation, an Bekanntheit und an Beliebtheit – anders als Hasselhoff.“

  • taz, Michael Brake, Svenja Bednarzyk: Verfuckingnetzt Euch! „Schön wäre die Vorstellung, wie ein Video von uns in einem halben Jahr auf einer Tea-Party-Konferenz gezeigt wird, wo die beiden Jungs auf der Bühne dann erzählen, sie hätten sich auf einer linksliberalen deutschen Hackerkonferenz als „Yes Men“ ausgegeben und Quatsch erzählt.“
  • SPIEGEL, diverse Autoren: Landingpage mit allen re:publica-Artikeln.
  • stern.de, Anita Zielina: Genug gejammert. Medieninnovation passiert. Auch in Deutschland.Um so erfreulicher, dass in der vergangenen Woche bei re:publicaNEXT undMedia Convention klar wurde, wie viel sich in Deutschland und Europa in Sachen Medieninnovation tut. Von kleinen Studentenprojekten bis zu digitalen Start-ups, von Verlagsprojekten bis zu Einzelkämpfern.“
  • stern.de, diverse Autoren: stern.de-re:publica-Blog von allen Redakteuren, die die re:publica besucht haben.
  • t3n Magazin, Luca Caracciolo: Mehr Bewegung, liebe Netzgemeinde. „Es braucht gar nicht das Beispiel der berühmten „Mutter“, die das mit dem Internet alles nicht versteht. Es sind die eigenen Bekannten, Freunde, Vereinskollegen, die einen Bezug zum Internet haben, der schon als avantgardistisch gilt, wenn sie mal von Twitter gehört haben. Die NSA-Spähattacke ist für die meisten ungefähr so konkret wie eine Sonnenexplosion in einer weit entfernten Galaxie.“

 

Sascha Lobos offizielle Links

Wo man u.a. investieren kann um zu helfen, das Internet zu reparieren

  • Netzpolitik.org – „netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Bürgerrechte. Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mithilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit Netzpolitik beschreiben wir, wie die Politik das Internet durch Regulation verändert.“
  • Digitale Gesellschaft – „Die Idee ist, eine kampagnenorientierte Initiative für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik zu schaffen. Warum wir das wollen, steht im Artikel “Wir sind die Digitale Gesellschaft!”
  • D64 – „D64 hat sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung [der Digitalisierung der Gesellschaft, Anm. von mir] aktiv, konstruktiv und kreativ mitzugestalten. D64 versteht sich als progressiver Think Tank, der über das reine Nachdenken hinaus auch politische Veränderungen erreichen will. Als Kompass für die inhaltliche Ausrichtung fungieren dabei die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die es vor dem Hintergrund der Digitalisierung zu aktualisieren gilt.“
  • Freie Software, freie Gesellschaft – „Die Free Software Foundation Europe widmet sich der Förderung Freier Software und der Arbeit für Freiheit in einer sich entwickelnden digitalen Gesellschaft. Der Zugang zu Software bestimmt, wer an einer digitalen Gesellschaft teilnehmen darf. „
  • tbc

 

Meine persönliche kleine re:publica-Statistik

  • 29.831 Schritte durch die Station gemacht (laut Fuelband)
  • 4.455 Gramm Elektronik und Glas getragen (mindestens, manchmal mehr)
  • 2.976 mal ausgelöst (Serienbildfunktion deaktiviert)
  • 447 Fotos bearbeitet
  • 24 Vitamin-C-Zink-Lutschtabletten verbraucht (hab manche verschenkt)

Und hier sind Eure Fotos

  • pre:publica und Tag 1 – u.a. mit dem ersten (Ein-)Checker Jörn Nerotunes Sieveneck, Zukunftsdruide Alexander Mankowsky, Bianca Jagger und David Hasselhoff,
  • Tag 2 – u.a. mit Stefan Niggemeier, die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries, den tanzenden Digital Media Women und Jan Josef Liefers.
  • Tag 3 – u.a. mit Tim Pritlove, Lorenzo Tural Osorio, Sarah Spiekermann, Kate Miltner, Hanna Fry und Greta Taubert (der Tag der starken Speaker-Women!)
  • Tag 3 – Finale – mit dem besten Team und den besten Fans der Welt. Und Bohemian Rhapsody.

Und demnächst erzähle ich Euch etwas über die Tücken der Eventfotografie. Und was diese mit Storytelling zu tun hat…

Foto vom Abspann: Rene Sasse

 

Posted on 13. Mai 2014 in Community, Corporate Publishing, Fotografie

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About the Author

Sandra Schink schreibt, bloggt und fotografiert seit 1990 für Redaktionen, Agenturen, Theater und Veranstalter. Für Unternehmen erstellt sie Konzepte für Blogs, setzt sie um, gestaltet sie und füllt sie mit Inhalten in Wort und Bild. Sie dolmetscht zwischen Kunden und Nerds, Journalisten und Bloggern. Zudem testet sie Produkte, Services, Mobilitätskonzepte und alternative Reisen auf Alltags- und Familientauglichkeit. Vita

Responses (3)

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