Komplett connected: Smart Cross Connect App 2015

Der neue smart fortwo

Heißt das Smartphone Smartphone, weil der Smart so smart ist? Wer war zuerst da, Henne oder Ei? Fakt ist: Daimler hat seiner Marke Smart ein optisches und funktionales Update gegönnt – und zudem das kleine Auto mit dem winzigen Wendekreis mit der Welt verbunden.

Mit der Smart Cross Connect App, jetzt erhältlich für iOS und ab Januar 2015 für Android, kann man die neuen Smarts zwar noch nicht fernlenken und alleine parken lassen. Aber dank vieler Partner-AddOns geht es fast schon in diese Richtung. Wird die App mit einem der neuen Smart ForTwo oder Smart ForFour verbunden, lässt sich über das Smartphone nicht nur telefonieren und navigieren: Der eigene Musikstream sorgt für personalisierten Hörgenuss, der Parkplatz-Finder findet dank Community-Power extra-kleine und legale Smart-Parkplätzchen, dank Glympse kann man Freunde in seiner Nähe sehen und sie über Verspätungen dank Stau informieren. Und die App findet natürlich die diversen AddOn-Partner in der Umgebung, deren Angebote sicher immer weiter ausgebaut werden.

Ich habe mir die App mit ihren fünf Funktionswelten für Buzzriders.com beim Smart Fahrevent in Barcelona mal genauer angesehen.

Hintergrund

iPhone mit Smart cross connect App

iPhone mit smart cross connect App am Cool & Audio Paket

Die neuen Smarts gibt es mit zwei Paketen: Das integrierte Smart Infotainmentsystem zusammen mit der Klimaautomatik gibt es als Cool & Media Paket zum Preis von 1.700 € (Proxy: 670 €). Das Cool & Audio Paket (Klimaautomatik + smart Audio-System; u.a. mit cross connect App) kostet 1.100 € (bei Proxy bereits Serie). Die optionale Smartphone-Halterung kostet noch 100 € extra.
Steigt der Fahrer ins Auto mit dem Cool & Audio Paket ein, wird das Smartphone mittels der Smart Cross Connect App via Bluetooth mit dem Radio gepairt, also verbunden.

Die Mediawelt

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In der Mediawelt geht es um Entertainment: Mit der App, in der Presets für regionale Radiosender möglich sind, lässt sich das Radio steuern, mit dem AUPEO-Webradio über das Internet ist auch der Zugriff auf internationale Radiosender möglich, das dank persönlicher Bewertungen den Musikgeschmack des Fahrers auswerten und so seinen individuellenMusikgeschmack lernen, und mit My Music lassen sich eigene Playlisten und Songs, die auf dem Smartphone gespeichert sind, abspielen.

Die Navigationswelt

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In der Navigationswelt ist es nicht nur möglich, sein Smartphone als vollwertiges Navigationsinstrument einzusetzen. Wie in inzwischen allen Navis kann die App auch nach Sehenswürdigkeiten oder anderen wichtigen und interessanten Orten (POI – Points of Interest) wie Tankstellen, Einkaufscenter, Geldautomaten oder Museen suchen. Dank der Einbindung des Bewertungsportals Yelp lassen sich zudem gute Restaurants und Bars in der Umgebung finden. Direkt aus der App ist es möglich im Restaurant anzurufen um einen Tisch zu reservieren.
Ebenso integriert ist der Dienst Glympse, über den man sich mit anderen Glympse-Nutzern verabreden und auch während der Fahrt kommunizieren kann, dass man zu spät kommt oder noch einen Parkplatz sucht. Und wer sein Auto später wiederfinden möchte, schaut einfach im Handheld-Mode in die App: Die hat sich den letzten Parklatz gemerkt.

Die Driving Score Welt

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Die Driving Score Welt ist pures Gamification: Sie schneidet das Fahrverhalten des Fahrers und die Geschwindkeiten des Autos mit und wertet danach aus, welche Strecken vermutlich besonders lustig oder aber besonders zäh zu fahren waren. Hierbei geht es den Machern inzwischen weniger um den bereits bekannten Eco Score, der Fahrer zu bewussterem und ökonomischeren Fahren animieren sollte. Zwar fließt auch der Spritverbrauch in die Bewertung mit ein, aber eigentlich geht es mehr um den Spaß. Der G-Force-Wert zum Beispiel bewertet, wann und wo man etwas schnittiger in eine Links- oder Rechtskurve gehen konnte und versorgt den Fahrer auch nach der Fahrt im Handheld-Mode mit diversen Statistiken.

Die Telefonwelt

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Zur Telefonwelt gibt es nicht viel zu sagen, außer dass sie eben telefoniert. Kontakte, Anruflisten wie letzte und verpasste Anrufe und freies Wählen sind die üblichen Funktionen des Smartphones und können über die App ebenfalls direkt angesteuert werden.

Die Community-Welt

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In dieser Welt ist die Kraft der Community gefragt – und damit steht und fällt auch der Nutzen dieser Funktion. Die sogenannten Smart Spots – besonders smartgeeignete und legale Parkplätze für die 2,70m kurzen Autos – werden von Smart-Enthusiasten eingepflegt: Wenn ein Community-Mitglied einen passenden Parkplatz gefunden hat, kann er ihn – samt seinem Smart –

Ein Chip zum Parken

RFID-Chip zum Parken

fotografieren, die Adresse und die Spezifikationen wie Parkdauer und Kosten angeben. Von der Community kann dieser Parkspot zudem auch bewertet werden. Normale öffentliche Parkplätze und Tiefgaragen werden ebenso mit angezeigt.

In der Comunity-Welt spielt die Funktion smart add-on eine zentrale Rolle. Smart-Partner wie der Autovermieter Europcar bieten Smartfahrern vergünstigte Mietkonditionen, wenn man dann doch mal ein größeres Auto benötigt. Mit dem RFID-Chip von Apcoa können Smartfahrer in allen Apcoa-Parkhäusern europaweit einfach rein- und rausfahren ohne sich mit dem Ziehen von Karten, der Parkplatzssuche und der Bezahlung aufhalten zu müssen: Dank des Chips wird dem Fahrer all dies abgenommen und später zentral bezahlt – ebenfalls zu vergünstigen Preisen.

Wann, wo und für wen gibt es die App

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Die kostenlosen Apps (auch die Navigationskarten werden kostenlos downloadbar sein) für Android-Smartphones (z.B. Samsung Galaxy S4, S5) und iPhones (ab 4s) sollen ab Anfang 2015 in den App Stores verfügbar sein.
Voraussetzung für die Nutzungsmöglichkeit der Smart Cross Connect App ist ein kompatibles Smart-Radio zum Pairen. Diese Radios werden ausschließlich für die neuen Smart-Versionen fortwo BR453 und forfour BR453 erhältlich sein.

Der neue Smart macht Spaß

Smart Fun!Direktlink ins Video

Aus dem kleinen City-Rollschuh ist mit zehn Zentimetern mehr Breite ein smarter Stadtflitzer geworden, und er fühlt sich an wie ein richtiges Auto. Mehr dazu erzählt Euch Robert Basic bei Buzzriders.com. Dort findet Ihr jede Menge weitere Fotos und technische Fakten rund um Motorisierung, Design und Spaßfaktor.

Der Schritt der Smartmacher eine Multifunktionsapp für Smartphones bereit zu stellen ist konsequent: Auch wenn der Smart sich mit der App heute noch nicht fernsteuern lässt, so führt ihr Handling doch dazu, dass Fahrer sich mehr mit den Möglichkeiten ihres Autos auseinander setzen. Die Kontrolle einzelner Funktionen des Autos über das Smartphone wird immer selbstverständlicher werden, und eines nicht mehr ganz so fernen Tages werden wir unsere Autos alleine parken lassen und zu uns rufen, indem wir eine Smartphone-App bedienen. 1997 erschien diese Möglichkeit noch wie eine Utopie, als James Bond seinen BMW in einem Hamburger Parkhaus fernsteuerte. Unsere Kinder werden das vermutlich schon als Selbstverständlichkeit erleben.

Und hier nun das komplette Smart-Cross-Connect-App-Video für Euch

Smart unter Palmen

Smart unter Palmen

Video-Schnell-Navigation

Zur Mediawelt

Zur Navigationswelt

Zur Driving Score Welt

Zur Telefonwelt

Zur Communitywelt

Zum RFID-Chip

Zum Handheld Mode (off car)

Zur Smart-Spot-Eingabe

Zu den Betriebssystemen

Zum Smart-Fun-Faktor

Mehr Informationen und Fotos zu den neuen Knutschkisten aus dem Hause Daimler gibt es bei Robert Basics Buzzriders und auf Medium – viel Spaß!

Posted on 17. Dezember 2014 in Blog, Mobilität, Tutorial

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About the Author

Sandra Schink schreibt, bloggt und fotografiert seit 1990 für Redaktionen, Agenturen, Theater und Veranstalter. Für Unternehmen erstellt sie Konzepte für Blogs, setzt sie um, gestaltet sie und füllt sie mit Inhalten in Wort und Bild. Sie dolmetscht zwischen Kunden und Nerds, Journalisten und Bloggern. Zudem testet sie Produkte, Services, Mobilitätskonzepte und alternative Reisen auf Alltags- und Familientauglichkeit. Vita

Responses (2)

  1. Markus Jordan
    19. Dezember 2014 at 15:51 · Antworten

    Die iOS-App wird am 22.12.2014 bereitgestellt, die Android-Variante erst im Januar 😉

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