Blogger-Kampagnen: Wie man es nicht machen sollte

Blogger-Kampagnen

Man bloggt aus Lust am Thema, und manchmal verdient man sich damit ein paar Euro dazu. Den meisten DIY- und Crafting-Bloggerinnen und -Bloggern geht es vor allem um Spaß und Austausch, um Aufmerksamkeit, Feedback und handwerkliche Tipps. Man bastelt, näht, malt und bestaunt gegenseitig seine Werke und Ideen. Manches Unternehmen möchte sich die Energie dieser Gemeinde zunutze machen und startet dazu Blogger-Kampagnen, bei denen die Teilnehmer sich kreativ betätigen können. Wie man es nicht machen sollte zeigt aktuell das Beispiel des Billigschuh-Herstellers fifteen.

In diversen Facebook-Blogger-Gruppen, unter anderem meiner Blognetz-Subgruppe Bloggerinnen und Blogger gesucht, startete die fifteen-Inhaberin Nadine Scheiner Ende April mehrere Aufrufe zu einem Blogger-Gewinnspiel: Für die Umgestaltung eines fifteen-Schuhs konnten die Teilnehmerinnen ein iPad 1 16GB WiFi gewinnen. Zwar wurden einige Zweifel am Hauptpreis geäußert, da das iPad der ersten Generation (2010) nur noch eingeschränkt nutzbar ist, und andere wunderten sich über einen Technik-Preis für eine Mode-affine Community, dennoch ließen sich viele Bloggerinnen aktivieren, bei dem Gewinnspiel mitzumachen: Einfach weil ihnen die Idee gefallen hat und sie Spaß am Designen und Gestalten haben.

Aufruf zum Gwinnspiel (Screenshot)

Aufruf zum Gewinnspiel

Die fifteen-Teilnahmebedingungen

  1. Man schreibt eine Mail an service@fifteen.de
  2. Man stellt seinen Blog und sich kurz vor
  3. Man schreibt seine Adresse und Schuhgröße dazu
  4. Man gestaltet den Schuh mit anderen Materialien, Heels, Peep-Toes und ähnlichem um
  5. Man berichtet in seinem Blog darüber und verlinkt auf die Herstellerseite
  6. Man schickt den Blog-Link an den Hersteller
  7. Am 31. Mai 2014 sollte die Gewinnerin bekannt gegeben werden

 

Kommunikationsprobleme

Während der Versandphase für die Schuhe kam es offenbar seitens des Herstellers zu Verzögerungen und irritierendem Kommunikationswechsel zwischen fifteen und einer Teilnehmerin: Nachdem der Versand sich verzögerte und Anja von Produkt-Agenten nachhakte, bekam diese unter anderem den Hinweis, dass es Probleme mit DHL gegeben hätte und unzuverlässige Blogger aus zukünftigen Aktionen ausgeschlossen werden würden: „Hallo Anja, auch andere Blogger hatten weniger Zeit als die anderen und es ist ja nicht so, als hättest Du den Schuh am Freitagabend erhalten! Bitte habe Verständnis, dass wir die Kosten tragen! Bei DHL ist etwas schief gelaufen, das liegt halt leider auch nicht in unserer Hand! Daher musst Du verstehen, dass wir nur Blogger, die auch zuverlässig sind bei weiteren Aktionen berücksichtigen werden!“ Quelle: Facebook-Seite von Produkt-Agenten

Angie von Mackencheck berichtet zudem von weiteren Versuchen verschiedener Teilnehmerinnen, per Mail mit dem Hersteller in Verbindung zu treten, auf die es keine Reaktion gab: Einige Blogger haben schon Tage vorher noch die ein oder andere Frage direkt an die Mail Adresse der Firma gesendet. Auch dort gab es keinerlei Reaktion des Unternehmens. Quelle: Mackencheck

Voting statt Gewinner-Verkündung

Auf einmal Voting statt Gewinner-Verkündung?!

Teilnahmebedingungen mal eben ändern? Fehler!

Am 31. Mai 2014, für den die Bekanntgabe der Gewinnerin laut Teilnahmebedingungen angekündigt worden war, warteten die Teilnehmerinnen dann gespannt auf die Verkündung. Doch auf der Facebook-Seite blieb es still. Erst am 2. Juni tauchten zunächst sechs unkommentierte Links zu Blogposts einzelner Teilnehmerinnen auf der Seite auf. In einem weiteren Facebook-Beitrag, der zwei Stunden später erschien, wurden die Facebook-Fans aufgefordert, aus diesen sechs Finalisten ihren Favoriten zu voten.

Social-Media-Experten ist klar, was der Hersteller damit erreichen will: Aufmerksamkeit auf seine Facebook-Seite durch die Klicks der Crowd. Nur hätte er sich das vorher überlegen müssen.

Nina Diercks, Anwältin für Social Media Recht und Betreiberin des gleichnamigen Blogs sagt ganz klar: „Teilnahmebedingungen nachträglich abändern geht nicht. Das ist schlichter Vertragsbruch. Teilnehmer könnten dagegen vorgehen, machen sie aber in der Regel nicht, sondern shitstormen eher.“

In einem Artikel im Crowdsourcing Blog berichtete sie ausführlich über misslungene und abgebrochen Kampagnen im ähnlichen Stil: Crowdsourcing und Recht – Wo ist denn da ein Problem?

 

Feedback für eine kreative Community

Die Enttäuschung der Teilnehmerinnen ist groß. Nicht nur darüber, dass statt der Verkündung nun ein schlecht vorbereitetes und lieblos präsentiertes Voting vorgeschoben wurde: Jede Frau, die mitgemacht hatte, hat viel Zeit und Liebe in ihr Schuhprojekt gesteckt.

Jeder war klar, dass nur eine gewinnen konnte, aber dennoch hatte sich jede erhofft, zumindest erwähnt und verlinkt zu werden: Und sei es nur in einem Artikel des Herstellers zum Gewinnspiel. Als Dankeschön für Zeit, Kreativität und Mühe. Das wäre auch für den Hersteller ein guter Deal gewesen. Dafür hätte er sich aber selbst ein wenig mehr Mühe geben müssen.

Liebe und lebe Deine Community

Zur Stunde (4. Juni 2014, 16 Uhr) ist weder ein solcher Artikel erschienen, noch wurde eine Gewinnerin erkoren. Auf der Facebook-Seite von fifteen häufen sich enttäuschte und wütende Beiträge und Kommentare von Teilnehmerinnen, die sich als Link- und Klick-Lieferanten missbraucht fühlen, und die ihren Unmut über die Kommunikationskultur des Unternehmens äußern.

Solche misslungenen Kampagnen sind nicht selten: Wenn Unternehmen den Antrieb und die Energie einer Zielgruppe nicht wirklich verstanden haben, ihre eigene Community nicht kennen, nicht lieben und sie nicht selbst leben, und wenn sie nicht selbst aktiver Teil dieser Gemeinschaft sind, dann kann eine zunächst begeisterte Stimmung schnell umkippen und ein Shitstorm und Fan-Abwanderungen sind die Folge.

Frage jemanden, der Ahnung von Blogger-Kampagnen hat

In jedem Fall ist es für Hersteller und Unternehmen ratsam, nicht einfach ins Blaue zu kampagnen, sondern Experten hinzu zu ziehen, die Erfahrung haben mit den Abläufen, der Kommunikation, den rechtlichen Stolpersteinen und die auch für die mögliche Krisenkommunikation das nötige und passende Fingerspitzengefühl mitbringen.

Eine Betreuung und Beratung ist letztlich für ein Unternehmen wirtschaftlich besser zu verkraften, als enttäuschte Kunden, die ihren Unmut auch in den eigenen Blogs und themenverwandten Communities äußern – und von dort lässt der sich nicht so einfach löschen, wie von der eigenen Facebookseite… Was wohl im Laufe dieser Kampagne schon mehrfach geschehen ist.*

*Danke für den Hinweis, Romy.

Nachtrag

Am Morgen den 6. Juni 2014 erschien auf der Facebookseite des Herstellers fifteen folgender Beitrag:

Aus dem ursprünglichen Hauptgewinn iPad 1 war nun ein iPhone 1 geworden. Für die anderen fünf Finalisten aus dem missglückten Voting wird es einen Gutschein geben. Und überhaupt: Danke für den Fisch.

Die Kreativität der Gemeinschaft

Eine kreative Zielgruppe ist für jeden Hersteller Gold wert. Eine unsortierte Auswahl der wirklich fantastischen Kreationen, die aus dem schmucklosen fifteen-Schuh entstanden sind

fifteen-Schuh

Der Ursprungsschuh von fifteen.

Der einfache Kunstleder-Schuh ist derzeit für 5 Euro im Shop von fifteen zu erstehen.


Der Sommerschuh von Funkelfaden

Der Sommerschuh von Funkelfaden

„Gar nicht so einfach, auf beiden Schuhen das selbe Muster aufzumalen. So konnte man mit dem Schuh natürlich noch nicht laufen, weshalb ich im vorderen Teil mit altem, weinroten Stopfgarn von rechts nach links Fäden gespannt habe. Zwischen diese Fäden habe ich dann schwarzes Stopfgarn eingewebt…“ Funkelfaden


Die Punk-Glam-Heels von Lila Wolke.

Die Punk-Glam-Heels von Lila Wolke.

„Ich wollte nicht einfach so einen Schuh entwerfen, sondern habe mir ein Thema ausgedacht und zwar das Thema Fashion-Week, auffällig Modern, ein Eyecatcher, ein Highlight. Ich wollte einfach einen Schuh kreieren wo man sich 2 mal nach umdreht.“ Lila Wolke


 

Der Sommerschuh von if so ever.

Der Sommerschuh von if so ever.

„Zwischenzeitlich war ich einem Nervenzusammenbruch sehr, sehr nahe. Mein „Schreibtisch“ / Unser Esstisch sah aus wie ein Schlachtfeld. Überall lag irgendwas. Von Müll bis hin zu Gegenständen und Dekorationen, die ich bestimmt noch irgendwie für irgendwas gebrauchen könnte.“ If so ever


 

Die Eulen-Boots von Filines Test-Blog

Die Eulen-Boots von Filines Test-Blog

Das hatte ich mir wohl leichter vorgestellt als tatsächlich war! Ich dachte nämlich, ich könnte den Schuh am PC mit Photoshop mal kurz etwas um-designen. Also Foto machen- einscannen und dann damit arbeiten. Falsch gedacht! Es sollte direkt am Schuh gearbeitet werden und das war doch nicht so einfach.“ Filines Testblog


Der Glamour-Schuh von Mackencheck

Der Glamour-Schuh von Mackencheck

Als kleiner Tollpatsch, der ich nun mal einfach bin, klebte ich hierbei natürlich auch sämtliche Finger mit ein, der Kleber lief unter meine Fingernägel, die Handflächen entlang und gelang überall ohne Probleme hin, nur nicht dorthin wo ich ihn haben wollte… Der Schuh wehrte sich zunehmend, wollte mich ärgern, mir zeigen das er der Chef im Ring ist. Ha aber nicht mit mir mein Freund, das kannste mal knicken“ Mackencheck


 

Die Sandaletten von Schön Wild

Die Sandaletten von Schön Wild

„Das umstylen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich noch etwas anderes versuchen wollte. In meiner Bastelkiste fand ich Glitzer und diese Rosen von H&M die ich schon immer mal verwenden wollte. Ich war so überrascht wie schnell ich aus geschlossenen Schuhen Sandaletten basteln konnte.“ Schön Wild


 

Kreation_Weiss

Die Peeptoes von Fräulein Weiss

Diese habe ich an der Seite ein bisschen mit Nadel und Faden bearbeitet, zwei Löcher reingestanzt und mit Ösen besetzt.
Hinten an der Ferse und in der Sohle sind ebenfalls Ösen.
Mit Heißkleber und ein wenig Geduld habe ich das Dreieck an der Sohle befestigt.“ Fräulein Weiss


Die Weltmeisterschaftsschuhe von Produkt Test.

Die Weltmeisterschaftsschuhe von Produkt Test.

„Während meines Brainstormings über das Thema Sommer kam mir dann die WM 2014 in den Sinn, denn an dieser kommt in diesem Sommer keiner vorbei. Sie ist in aller Munde und wird überall beworben. So entschied ich mich für einen bunten Fußball-Schuh mit Stollen an der Sohle. Mit Öl-Kreiden und Wachsschnüren wurde diese Idee umgesetzt.“ Produkt-Testwelt


 

Die Espandrillos von Testexemplar

Die Espandrillos von Testexemplar

„Also wieder auftrennen und den passenden Stoff finden. Leider habe ich nicht DEN Stoff gefunden der mir lieb gewesen wäre, doch das Ergebnis gefällt mir nun eigentlich ganz gut.“ Testexemplar


Die Jeans-Schuhe von Calista

Die Jeans-Schuhe von Calista

„Ich möchte euch heute mein umgestaltetes Werk zeigen und hoffe ihr seid genauso davon begeistert wie ich es bin. Seitdem sie fertig sind renne ich wie eine „Verrückte“ durch die Wohnung, immer mit einem dicken fetten Lächeln im Gesicht. Eigenlob stinkt bekanntlich, aber ich bin einfach soooo verliebt. “ Calista, die Schöne


 

Die Savannah-Schuhe von Tuttufrutti

Die Savannah-Schuhe von Tuttifrutti

Steinchen für Steinchen arbeitete ich mich voran, immer akkurat. Soll ja auch alles seine Ordnung haben! Anfangs habe ich dabei doch geflucht, aber dann entdeckte ich, dass diese Art von Arbeit auch durchaus einen meditativen Charakter haben kann und hatte richtig Spaß daran. Zumal meine Idee ja auch immer mehr an Gestalt annahm, das spornt natürlich an.“ Erna Tuttifutti


London Calling von Rubinengel

London Calling von Rubinengel

So kam es das hier ein paar schwarze Stiefeletten eintrafen und ich vergnügt den Pinsel schwingen konnte, Vorgaben gab es übrigens keine.“ Rubinengel


Star Shoes von Thomas Rasselbande

Star Shoes von Thomas Rasselbande

„Der Schuh war fertig in paar Arbeitsschritten und wurde so zu einen einzigartigen Designerstück. Mein Team und ich waren uns einig, der ist perfekt. Alltagstauglich, zu jeder Jeans tragbar, auch zu einen Rock könnte ich ihn mir so gut vorstellen. Sie war begeistert und ihre Worte waren: “Weniger ist manchmal mehr, nur wichtig ist es auf das kleinste Detail zu achten” Ein größeres Kompliment können wir nicht bekommen, ausser das wir wissen, dass sie gerade in diesen Moment die Schuhe an ihren Füßen trägt.“ Thomas Rasselbande


Bling Bling von yet another beauty blog

Bling Bling von yet another beauty blog

„Hach, ich find die sooooo toll :D habe sie auch schon einige male draussen getragen! Kamen bisher sehr gut an :D Und was natuerlich auch sehr wichtig ist: sie sind unheimlich bequem! Herrlich! Ich liebe sie!“ yet another beauty blog


 

Patente Lösung von Alis Werk

Patente Lösung von Alis Werk

„Letztendlich hat aber diese Idee hier gewonnen ich wollte den Reißverschluß einsetzenund mein Sohn hatte die Idee daraus dann Flip-Flops zu machen“ Alis Werk


 

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Mit Schlitzen von Judy

„Zuerst hab ich Schlitze in die Schuhe geschnitten und mit Stoff hinterlegt.

Das letztere war schwierig. Eine haltbare Variante ging nicht,
war froh, dass ich es irgendwie mit Malerkrepp fixieren konnte.
Mit EINER Hand im Schuh kann man halt nicht allzuviel ausrichten.“ Judys Dies und Das

Sneaker von Jacky Go

Sneaker von Jacky Go

„War auf jeden Fall eine interessante Aktion. Da mir die Schuhe nun doch leider etwas zu eng sind, landen sie wohl erstmal im Schuhspanner (andersrum wird n Schuh draus 😉 ) um sie noch ein wenig zu weiten. Für den Sommer zum Spazieren gehen find ich sie gar nicht so schlecht, da sie recht leicht sind. Allerdings muss ich wohl nochmal mit Textilkleber über die Nähte/Zierbänder…“ Jacky Go

 

Der Zorn der Gemeinschaft

Eine kreative Zielgruppe möchte wahrgenommen werden. Fühlt sie sich übergangen oder gar missbraucht, zeigt sie ihren Unmut. Einige Reaktionen zum fifteen-Kampagnen-GAU.

„Ebenso kurios fanden einige der anderen Blogger, einschließlich mir, wieso nur manche Schuh-Kreationen auf der Facebookseite des Unternehmens gepostet worden sind, wieso nicht die gleiche Chance für alle, und jeden Bericht posten? Wieso war es anscheinend für das Unternehmen auch nicht möglich, wenigstens diese eine Frage zu beantworten?“ Mackencheck

„Fifteen.de steht ab sofort auf unserer Black-List. Solch ein Verhalten geht gar nicht!“ Produkt-Agenten

„Ich habe mein Glück auch versucht und habe neben unglaublich viel Zeit auch alles an Liebe, Leidenschaft, Kreativität und Freude in diesen Schuh gesteckt. Von den Materialkosten mal abgesehen war es für mich eine sehr interessante aber auch extrem zeitaufwendige Challenge. Die Enttäuschung war daher auch mir gestern deutlich ins Gesicht geschrieben da ich doch mit mehr gerechnet habe.“ Calista, die Schöne

„Auf so einen Müll habe ich null Bock. Hätte ich das gewusst hätte ich nie und nimmer mitgemacht“ Katrins Testblog

„Was ich aber gerne hätte wäre ein Danke gewesen. Liebes Fifteen Team, die meisten Blogger haben einen Job, sie führen ihren Blog in der Freizeit, neben Kinder, Haushalt, Arbeit und Freunde. Wir schreiben weil es uns Freude macht und verbringen mehrere Stunden mit unsere Seite um sie immer aktuell zu halten. Wir halten uns an die Bedingungen und schreiben meistens Termingerecht, warum haltet ihr euch zum einen nicht an die Teilnahmebedingungen und löscht Nachfragen?“ Thomas Rasselbande

 

Wenn Ihr weitere Blogposts von Kreationen oder über Euren Ärger habt, verlinkt sie bitte hier in den Kommentaren. Ich trage gerne noch welche nach!

Posted on 4. Juni 2014 in Communication, Community, Content

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About the Author

Sandra Schink schreibt, bloggt und fotografiert seit 1990 für Redaktionen, Agenturen, Theater und Veranstalter. Für Unternehmen erstellt sie Konzepte für Blogs, setzt sie um, gestaltet sie und füllt sie mit Inhalten in Wort und Bild. Sie dolmetscht zwischen Kunden und Nerds, Journalisten und Bloggern. Zudem testet sie Produkte, Services, Mobilitätskonzepte und alternative Reisen auf Alltags- und Familientauglichkeit. Vita

Responses (11)

  1. Julia
    4. Juni 2014 at 17:38 · Antworten

    Hallo liebe Sandra,

    ich kann deinen Ärger absolut verstehen und teile ihn durchaus. Eigentlich hat mir das Projekt viel Freude bereitet, wobei ich allerdings auch wirklich einige Abende mit dem Umgestalten beschäftigt war. Ich persönlich nehme generell nicht an Wettbewerben teil, die durch ein User-Voting entschieden werden. Dies hat nichts damit zu tun, dass ich eine offene Konkurrenz scheue, sondern das dort selten die Kreativität gewinnt, sondern eher derjenige, mit den meisten „Freunden“. Dementsprechend wäre eine Teilnahme unter den aktuellen Bedingungen für mich ausgeschlossen gewesen. Es kann durchaus sein, dass sich jemand nicht bewusst ist, dass er den Teilnehmern mit einem Voting keinen gefallen tut. Das könnte ich sogar noch verstehen. Der Umgang mit Kritik und das Löschen von fb-Kommentaren sind allerdings für mich persönlich inakzeptabel. Ich habe mich auch noch einmal per Mail beim Veranstalter gemeldet, aber bisher keine Antwort erhalten. Mal schauen, ob von dieser Seite noch etwas kommt.

    Übrigens schön, dass du ALLE Ergebnisse aufgelistet hast, an Kreativität mangelt es uns zumindest nicht 🙂

    Liebe Grüße,

    Julia von Funkelfaden.de

    • Sandra Schink
      4. Juni 2014 at 18:23 · Antworten

      Als ich den aufruf in der Gruppe gesehen hatte habe ich noch gedacht: Herrje, was soll man denn aus DEN Dingern kreieren? Ich bin total baff und begeistert von den Ergebnissen. Vor dem Hintergrund kann ich nicht verstehen, wie man sich als Hersteller so aufführen kann.

  2. Lubig2 .
    4. Juni 2014 at 18:05 · Antworten

    Hallo 🙂

    ich glaube, ich muß auf meinem Blog auch noch was schreiben, irgendwie läßt mich das Thema nicht los,

    genau wie manche andere hätte ich gar nicht erst mitgemacht, hätte ich geahnt, daß es auf eine FB-Like-Aktion hinausläuft

    das Umgestalten hat mir viel Spaß gemacht und wie Du schon schreibst, es kann nur einer gewinnen, aber wie die Aktion gelaufen ist, hinterläßt schon einen schalen Nachgeschmack!

    by the way: es sind echt krasse Exemplare dabei, es ist schon schade, daß die Firma nicht alle verlinkt hat
    (mir haben sie geschrieben, das würden sie aus Datenschutzgründen nicht machen)

    Danke für Deine klaren Worte!

    LG Agnes

    und hier gibts meinen Schuh

    http://aliswerk.blogspot.de/2014/05/der-doppel-flop.html

    hier gibts auch noch einen

    http://judysdiesunddas.blogspot.de/2014/05/gepimpte-schuhe.html

    • Sandra Schink
      4. Juni 2014 at 18:21 · Antworten

      Agnes, Deine Schuhversion solltest Du Dir patentieren lassen! Genial 😀

  3. Romy Mlinzk
    4. Juni 2014 at 18:19 · Antworten

    Ergänzung: viele Blogger und deren Kommentare wurden auch einfach kommentarlos gelöscht und geblockt – Kritik verträgt da wohl keiner.

    • Sandra Schink
      4. Juni 2014 at 18:22 · Antworten

      Stimmt, habe ich nicht ausdrücklich geschrieben. Füge ich noch hinzu.

  4. Katrin Praßel
    4. Juni 2014 at 19:26 · Antworten

    Mensch,der Beitrag ist richtig klasse!!! Hast du Dir ja wirklich sehr viele Mühe gemacht und auch für alle, die nicht mitgemacht haben ist so die Sachlage völlig klar und logisch…Super Beitrag!!!

    • Sandra Schink
      4. Juni 2014 at 21:01 · Antworten

      Danke Katrin. Das war der Plan 🙂

      • Katrin Praßel
        4. Juni 2014 at 22:49 · Antworten

        Das ist dir gelungen und so sachlich und genau musste das echt mal gesagt werden…was ich super von dir finde, dass du auch die Chance gegeben hast an Nadine sich zu äußern…wette aber da kommt nix

  5. Anja Sauer
    5. Juni 2014 at 12:07 · Antworten

    Guter Beitrag, besonders wegen der Aktualität. Bedingungen nachträglich ändern? Geht gar nicht! Abstimmungen per Likes? Liebe Güte, die kann man kaufen oder bei speziellen FB Gruppen einsammeln, geht auch gar nicht! Habe selbst gerade bei einem Foto-Wettbewerb mitgemacht (und gewonnen ;-)) – aber auch nur, weil es eine Jury gab. Alles andere zeugt von mangelndem Konzept und Kompetenz.

  6. Silvia G
    11. Juni 2014 at 23:32 · Antworten

    Ein wirklich sehr guter Bericht und danke dass du uns und unsere Kreationen damit gewürdigt hast! Es sind wirklich ganz tolle Kreationen entstanden, die mit viel Liebe gemacht wurden. Liebe Grüsse von Filine!

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